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Titel und Download Waldstraßenviertel NACHRICHTEN Nr. 139

Bisherige Ausgaben finden Sie in unserem WN Archiv.

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Der Bürgerverein Waldstraßenviertel e.V. finanziert sich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Wenn Sie auch Mitglied werden möchten und den Verein mit Ihrer Spende tatkräftig unterstützen möchten, dann füllen Sie den Aufnahmeantrag aus (gleich am PC), drucken und faxen ihn an:
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Führungen im Waldstraßenviertel

Der Bürgerverein Waldstraßenviertel e.V. bietet Führungen in der Regel jeden 1. und 3. Samstag im Monat an. Diese werden von Dr. Ulrich Baumgärtel bzw. Katja Haß durchgeführt. Für Gruppen sind nach vorheriger Absprache auch andere Termine möglich.

Treff 14.00 Uhr
Bürgerbüro
Hinrichsenstraße 10, 04105 Leipzig
Dauer 1,5 bis 2 Stunden
Kostenbeitrag 7,- € pro Person (mind. 5 Teilnehmer)
Anmeldung Tel.: +49 341 9803883 oder per E-Mail



Termine 2016

April

02.04.2016
Rebben, Künstler und Nobelpreisträger
Auf jüdischen Spuren im Waldstraßenviertel
(anlässlich des Pessachfestes)

30.04.2016
Villen, Parks und Fabrikanten Spaziergang durch die Leipziger Gründerzeit im Waldstraßenviertel

Mai

21.05.2016
Häuser-Geschichten
Das Waldstraßenviertel zum Kennenlernen

Juni

11.06.2016
Villen, Parks und Fabrikanten
Spaziergang durch die Leipziger Gründerzeit im Waldstraßenviertel

25.06.2015
Häuser-Geschichten
Das Waldstraßenviertel zum Kennenlernen

Juli

02.07.2016
Rebben, Künstler und Nobelpreisträger
Auf jüdischen Spuren im Waldstraßenviertel

16.07.2016
Häuser-Geschichten
Das Waldstraßenviertel zum Kennenlernen

August

06.08.2015
An der Alten Elster
(Er)lebensorte und Kindheitserinnerungen von Joachim Ringelnatz im Waldstraßenviertel
(zu seinem 133. Geburtstag)

27.08.2016
Häuser-Geschichten
Das Waldstraßenviertel zum Kennenlernen

September

03.09.2016
Villen, Parks und Fabrikanten
Spaziergang durch die Leipziger Gründerzeit im Waldstraßenviertel

17.09.2016
Häuser-Geschichten
Das Waldstraßenviertel zum Kennenlernen

Oktober

01.10.2016
Villen, Parks und Fabrikanten
Spaziergang durch die Leipziger Gründerzeit im Waldstraßenviertel

15.10.2016
Häuser-Geschichten
Das Waldstraßenviertel zum Kennenlernen

November

29.11.2016
Rebben, Künstler und Nobelpreisträger
Auf jüdischen Spuren im Waldstraßenviertel
(anlässlich des Jahrestages der Pogromnacht 1938)


Unsere Führungen

Häusergeschichten
Das Waldstraßenviertel zum Kennenlernen

Der Rundgang gibt einen Überblick über die Geschichte des Waldstraßenviertels und macht mit einigen Architekten und prominenten Bewohnern bekannt. Hier haben zum Beispiel die jüdische Familie Ariowitsch, der Komponist Albert Lorzing oder der Literaturkritiker Hans Mayer gelebt.

Das Waldstraßenviertel ist Deutschlands größtes zusammenhängendes Gründerzeitviertel. Auf dem Rundgang gibt es aufwendig gestaltete Details des Klassizismus, Historismus und Jugendstils zu entdecken. So zum Beispiel an den markanten Gebäuden von Paul Möbius oder an den Stadthäusern von Emil Franz Hänsel. Auch der Erbauer des Völkerschlachtdenkmals Clemens Thieme hat sich mit einem Wohnhaus im Waldstraßenviertel verewigt.

Architektur

Auf unserem Rundgang blicken wir zurück in die Zeit, in der das Waldstraßenviertel in seiner heutigen Gestalt entstand. Dabei wird ein kleiner Exkurs durch die Wohnungsbaugeschichte vom Spätklassizismus in ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis jetzt unternommen. Dabei werden Bauherren, Architekten und berühmte Bewohner ausgewählter Häuser des größten zusammenhängend erhaltenen Gründerzeit-Viertels in Deutschland, des Leipziger Waldstraßenviertels, vorgestellt.


Auf Jüdischen Spuren

Dieser Spaziergang führt an Stätten, an denen sich die wechselhafte Geschichte der jüdischen Bewohner Leipzigs und speziell des Waldstraßenviertels dokumentiert. Sie erleben wo und wie sich das alltägliche Leben abgespielt hat, wo eingekauft wurde und wo herausragende jüdische Persönlichkeiten wie Sir Bernhard Katz, Gustav Mahler, Hans Mayer oder Rabbiner Dr. Felix Goldmann wohnten.

Wichtige Einrichtungen des jüdische Lebens wie Synagogen, das Ariowitsch Haus oder die Carlebach-Schule werden besucht. Dabei wird beschrieben, wie die Vertreibung der jüdischen Mitbewohner während der Zeit des Nationalsozialismus vonstatten ging und wie sich heute das Zusammenleben mit der wieder im Anwachsen begriffenen Israelitischen Gemeinde zu Leipzig gestaltet. Ausgewählte Zitate aus Romanen und Originaldokumenten runden diesen historischen und dennoch so aktuellen Spaziergang ab.

 

Vorstadtgeschichten

Der Rundgang „Vorstadtgeschichten“ beginnt mit einem Einführungsvortrag im Ausstellungsraum des Bürgervereins. Er ist so vorbereitet, dass er je nach Wetterlage kürzer oder ausführlicher gestaltet werden kann.

Die Ranstädter bzw. die Ranische Vorstadt – Teil des späteren Waldstraßenviertels –

lag einst vor den Toren der Stadt. Mit den Vorstadtgeschichten zeigen wir ein Gebiet, das in seiner Geschichte mehrmals abbrannte und überschwemmt wurde, aber dennoch durch Jahrhunderte ein beliebtes Ausflugsziel der Leipziger Stadtbewohner war.

Mit Anekdoten, Geschichten und Tatsachen wird die Historie der Ranischen Vorstadt bis in die heutige Zeit erzählt. Karten- und Bildmaterial wird anschaulich erläutert, so dass dem Besucher das Einst und Jetzt lebendig vor Augen geführt wird.

 

Willkommen auf der Insel

Ein Rundgang zum Gewässerkonzept der Stadt Leipzig

Wenn in der Jahnallee der in Rohre verlegte Elstermühlgraben geöffnet und parallel zur Friedrich-Ebert-Straße die Alte Elster wieder fast an alter Stelle fließt, wird das Waldstraßenviertel zur Insel in der Elster. Diese und weitere spannende Neuheiten hält das Gewässerkonzept der Stadt Leipzig für Sie bereit.

In einem gemeinsam mit der Stadt Leipzig, Amt für Umweltschutz, konzipierten Einführungsvortrag demonstrieren wir Ihnen die wesentlichen Teile dieses Vorhabens, um Ihnen in einem anschließenden Rundgang den gegenwärtigen Stand zu zeigen. Um auch die Geschichte nicht zu vergessen, haben wir Leipziger Wassersagen und Begebenheiten rund um die Leipziger Gewässer ausgegraben. Aber nicht nur Vergangenes, sondern auch Gegenwärtiges werden wir Ihnen vorstellen, so zum Beispiel welche Anstrengungen unternommen werden, um die in der Wölbleitung des alten Elstermühlgrabens befindliche Kinderstube der Fledermäuse zu erhalten, oder wie bald vom Stadthafen aus bis zum Markkleeberger See mit dem Boot gefahren werden kann.

 

Gründerzeit

Der kurze Einführungsvortag „Leben – Wohnen – Arbeiten in der Gründerzeit“ beginnt mit einer Präsentation über die deutsche und speziell die Leipziger Geschichte im ausgehenden 19. Jahrhundert. Der Vortrag ist so vorbereitet, dass je er je nach Wetterlage kürzer oder ausführlicher gestaltet werden kann. Die Erarbeitung des Rundgangs ist ein Ergebnis der Arbeiten am „Gründerzeit“-Projekt des Vereins, das die Einrichtung einer Dauerausstellung über die Gründerzeit zum Ziel hat.

Beim anschließenden Rundgang werden Details gründerzeitlichen Lebens an architektonisch herausragenden Gebäuden vorgestellt. So erfahren die Teilnehmer u.a. am Naturkundemuseum, der früheren 2. Bürgerschule, etwas zum Thema „Schule und Lernen“. Vor dem Grundstück Elsterstraße 38, dem Wohnhaus der ersten Leipziger Fotografenmeisterin Bertha Wehnert-Beckmann, geht es um die Themen „Frauenbewegung und industrieller Fortschritt“. Weitere Themen sind „Bürgerschaftliches Engagement in der Gründerzeit“, „Wohn- und Lebensstil von 1860 bis 1910“ oder Presse und Publizistik in der Kaiserzeit“. Diese Themen werden mit Originalzitaten und Abbildungen anschaulich dokumentiert.

 

Überall ist Wunderland – Joachim Ringelnatz

1888 siedelt der Musterzeichner Georg Bötticher mit Frau und drei Kindern aus Wurzen kommend nach Leipzig über und bezieht eine Wohnung im heutigen Waldstraßenviertel. Das jüngste seiner Kinder, Sohn Hans, ist zu diesem Zeitpunkt gerade fünf Jahre alt.

In seinen Kindheitserinnerungen „Mein Leben bis zum Kriege“ wird Hans, der später als Joachim Ringelnatz bekannt wurde, dieser Zeit und dem Stadtteil ein literarisches Denkmal setzen.

In unserem Rundgang folgen wir den Stationen und Erlebnissen von Hans Bötticher und hören Auszüge aus seinen Erinnerungen an den authentischen Orten.

Bei schlechtem Wetter werden Teile des Rundgangs als Videopräsentation vorgeführt.

 

Leipzig sportlich

Lange Zeit war Leipzig das Pseudonym für Erfolge im Hochleistungssport, für Sportforschung und für die Ausbildung hoch qualifizierter Sportlehrer. Absolventen der Trainerkurse der Leipziger Hochschule für Körperkultur und Sport (DHfK) finden wir in vielen Ländern der Welt als Trainer, ForscherAw und Sportfunktionäre.

Der Rundgang beleuchtet Sportgeschichte in Leipzig von den ersten Anfängen zu Beginn des 19. Jahrhunderts über die Blütezeit in der DDR und die kurzzeitigen Olympiaträume Leipzigs bis hin zu den heutigen Stätten sportlicher Betätigung und Bildung. Dabei werden Sport- und Ausbildungsstätten besucht und die Planungsgeschichte des Sportgeländes am Elsterflutbecken zurück bis in die dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts vorgestellt. Bei schlechtem Wetter können wesentliche Teile des Rundgangs als Videopräsentation vorgeführt werden.